Tiffany Lampen
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte Loius Comfort Tiffany, ein in New York ansässiger Glaskünstler, der in wesentlichen Teilen von der im Zeitgeist vorherrschenden Idee des Jugendstils beeinflusst war, eine neuen Technik um Glas in Stücken miteinander zu verbinden und so neue Techniken in Bezug auf Skulpturgebung zu ermögliche.
Tiffany der hauptsächlich durch Schmuckkreationen (und die Erfindung irisierender Gläser, die hauptsächlichen durch Inspiration nach in ägyptischen Königsgräbern gefunden Glas Kunstwerken entstand - mit dieser feierte er einen großen Erfolg auf der Weltausstellung 1893 in Chicago) bekannt war, richtete sich nach einem jahrhunderte alten Prinzip, das bereits im Mittelalter zur Zeit der Hochgotik weite Verbreitung fand ... der Bleiverglasung. Anders allerdings als z.B bei den bekannten Fensterfronten an gotischen Kathedralen (die mit starren Bleiruten an Schienen ruhten) ersann Tiffany eine wesentlich flexiblere Methode. Er versah die einzelnen Glasteile an den Kanten mit Kupferfolie und verband sie mittels Verlötung. Auf diese Art und Weise waren natürlich wesentlich flexiblere und 3-Dimensionalere Verbindungen möglich, die auch bald für die ersten Skulpturen und Leuchten angewendet wurden.
Seit dieser Zeit sind Tiffany Glaskunst Lampen kaum mehr aus dem amerikanischen Einrichtungstil wegzudenken - quer durch als mittlerweile gekommenen und auch wieder verschwundenen zeitgeistlichen Ausflügen der Moderne. Besonders beliebt ist das Libellenmotiv, das sich wegen der natürlichen, längs symetrischen Form der Libelle besonders gut für die kreisrunde Form eines Lampenschirms geeignet ist.
Bekannt wurde Tiffany natürlich auch durch seine exquisiten Schmuckkreationen, die nicht zuletzt durch den Film "Frühstück bei Tiffany (Breakfast at Tiffany)" mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle aus dem Jahr 1961.
Durch die Austattungen in amerikanischen Filmen ist nun auch Europa wieder verstärkt auf den Tiffany Stil aufmerksam geworden. Lampen müssen allerdings nicht mehr aus Nordamerika importiert werden, sondern werden mittlerweile auch im Internet aus heimischen Gefielden angeboten. Die hohen Versandkosten, die bisher damit verbunden waren, entfallen damit.
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Geschrieben von Andreas Wenig ( a.wenig [at] branden.de )
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