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Tischtennis - Sport abseits der Medien

Die genauen Ursprünge des Tischtennis liegen wie bei vielen anderen Sportarten im Verborgenen. Oftmals gibt es zu bestimmten Zeiten urkundliche Erwähnungen, die allerdings nur als Indizien gelten können. Doch wie so oft, wird ein bestimmtes Spiel irgendwann erwähnt, wie beim Tischtennis im Jahre 1874 in England. Allerdings war das Spiel noch nicht unter dem Namen Tischtennis bekannt, noch hatte es die bekannten Regeln.

Zu dieser Zeit gab es bereits ein Spiel, bei dem man den Ball über ein Netz spielte, was also nicht neu war, aber die Idee auf einem Tisch zu spielen musste offiziell erst geboren werden.

Gerade bei solchen Spielen kann man auch vermuten, dass Menschen sicherlich öfter an verschiedenen Orten auf eine ähnliche Idee gekommen sein können. Offiziell aber wurde Tischtennis in England erfunden, wenn auch darüber immer noch Uneinigkeit besteht. Jedenfalls war Tischtennis wohl ein schleichender Prozess, denn zunächst gab es auch das kompate Tennis im Koffer, den man mit sich tragen konnte. Hier waren Schläger, Netz oder Schnur und Bälle verstaut, sodass man beliebig irgendwo eine Partie wagen konnte. Gerade das englische Wetter lässt aber den Verdacht zu, dass man nach einer Möglichkeit gesucht hat, innen spielen zu können.

Ping Pong

Zunächst gab es noch den Namen Raumtennis, doch schon bald wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts der Begriff Ping Pong benutzt, der auf die Geräusche abzielt. Zahlreiche andere Namen wurden gegeben, doch am Ende setzten sich Ping Pong und Tischtennis durch. Was als Freizeit Sport begann, ist heute in Vereinen und unter einem internationalen Regelkatalog vereint. Längst ist Tischtennis nicht nur der kleine Bruder vom Tennis, sondern eine eigenständige Sportart, die sich vor allem auf kleiner Vereinsebene größter Beliebtheit erfreut.


Tischtennisschläger und Ausrüstung

Wer in den Verein geht, wird ohnehin einiges mitkriegen, doch gerade über eine längere Zeit bemerkt man erst merklich Unterschiede in den Belägen von Tischtennisschlägern. Bis in die achtziger Jahre hinein waren die beiden Seiten auch nicht unterschiedlich farblich markiert, sodass man die zwei verschiedenen Beläge anhand des Geräusches erkennen konnte. Deshalb haben sich viele Spieler angewöhnt, beim Aufschlag aufzutreten, damit das Geräusch verdeckt wird. Mit Einführung zweier Farben für die beiden unterschiedlichen Seiten eines Tischtennisschläger hat der Effekt aber keinen Sinn mehr.

Der Schläger ist im Prinzip das wichtigste, um Tischtennis zu üben. Hier gilt die Praxis, um mit der Zeit ein Gefühl für verschiedene Beläge zu bekommen. Ein rauer Belag kann die Geschwindigkeit aus dem Spiel nehmen, während andere für Spin sorgen, die dem Gegner gefährlich werden können.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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