Besonders im Sommer machen sich die ganzen Sünden, der im Winter angefutterten süßen Herrlichkeiten bemerkbar. Ausgerechnet rund ums Bekinihöschen hat sich der goldene Hüftspeck platziert. Viele kennen dieses Problem und sind sich einig, da muss er schnellstmöglich wieder weg.
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| Mikrozensus 2009: |
Durch die im Jahr 2009 eröffentlichten Ergebnisse der „Mikrozensus-Studie“ ist es erwiesen. Deutschland schlemmt gerne und legt dabei einige Pfunde zu. Rund 51% der deutschen erwachsenen Bevölkerung ist übergewichtig, wobei das Übergewicht mit zunehmendem Alter zu steigen scheint. Allerdings muss hierbei beachten werden, dass die Werte durch den BMI (→ Body-Mass-Index), eine zuweilen höchst umstrittene Methode, errechnet wurden. Wobei das Körpergewicht in kg durch die Körpergröße im Quadrat dividiert wird. Geschlecht und Alter bleiben unberücksichtigt. Die Werte werden folgendermaßen interpretiert: ͦ Normalgewichtige → 18,5 – 24,9 ͦUntergewichtige → >18,5 ͦ Übergewichtige → ≤25 º Fettsüchtige → <30 (→ Adipositas) Erstaunlicherweise ließen sich Unterschiede zwischen Verheirateten bzw. Verwittweten und Singles feststellen. Singles liegen hierbei ganz klar vorne, mit nur 25% Übergewichtigen stehen alleinstehende Frauen als absolute Spitzengruppe dar. Bei alleinstehenden Männern liegt der Wert bei 43%. Witzig ist, dass verheiratete Männer häufiger zu dick sind, als Verwittwete. Bei den Frauen hingegen liegt die Sache genau andersrum. Das könnte wohl unteranderem daran liegen, dass sich die männlichen Gesellen gerne verköstigen und umsorgen lassen, sodass ihre Frauen erst nach der Ehe zunehmen. |
Wie kommt es zu den ganzen Speckröllchen?
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Als erstes kann man hier den großen Lebenswandel des Menschen nennen. In früheren Zeiten war es Pflichtprogramm regelmäßig auf die Jagd zu gehen, um die beständige Nahrungsaufnahme gerwähleisten zu können. Trotz solcher Bemühungen gab es nicht immer genug Essen. Daher hat sich der menschliche Körper jahrhunderte darauf eingestellt überschüssige Reserven nicht zu verwerfen, sondern anzulegen, um eventuelle Notzeiten überstehen zu können. Heutzutage steht ganz klar fest, wir brauchen keine Notzeiten mehr zu fürchten. Packt einen der große Hunger, fährt man ganz gemütlich mit dem Auto zum nächsten Lebensmittelmarkt und kauft sich das Gewünschte. Genau hierin ergibt sich ein weiteres Problem, durch den heutigen weit verbreiteten Stress, bewegt man sich viel zu wenig. Aus Zeitmangel lässt man das Fahrrad stehen und benutzt wie so häufig das Auto. Früher gab es diese noch nicht, man hatte kaum andere Möglichkeiten, als zu Fuß zu seinem gewünschten Ziel zu gelangen. Dadurch kamen pro Tag einige Kilometer an Fußweg zusammen, selbst das nächste Nachbardörfchen konnte einige Stunden Marsch bedeuten. Vor allem durch den von außen kommenden sozialen Druck fangen viele an sich in Schlemmereien zu verlieren. Da wäre zum Einen die Karriere, dicke Leute haben es sehr schwer bzw. kaum Chancen sich hochzuarbeiten. Das wiederum ist frustrierend und führt zu weiterem Nahrungskonsum.
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Was man über Fette wissen sollte
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Fette nehmen verschiedene Funktionen im menschliche Körper war. Sie dienen als Wärmeschutz und als Schutz gegen den vorhandenen Druck gegen Organe. Fette sind konzentrierte Energirträger und verfügen über Speicherkapazität. Sie bestehen aus einem Glycerin-Molekül, an welches 3 Fettsäuremoleküle angeschlossen sind. Generell unterscheiden sie sich in ihren Längen und ihrer Sättigung. Es gibt kurze, mittlere und lange Ketten. Ungesättigte Fettsäuren sind reaktionsfreudiger und gesünder als gesättigte. Je flüssiger ein Öl bzw. ein Fett ist, desto mehr ungesättigte Fettsäuren enthält es. Andersherum verhält es sich ebenfalls so, feste Öle oder Fette sind ein klares Indiz für gesättigte Fettsäuren. Der Körper benötigt ein Verhältnis von je einem Drittel aus gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dabei muss man wissen, dass der Mensch in der Lage ist, alle für ihn lebensnotwendigen, sogenannte essentielle Fettsäuren selbst herzustellen, bis auf Linolsäure. Sie muss zusätzlich durch die Nahrung aufgenommen werden. Vor allem in vielen Nusssorten und kaltgepressten Ölen, wie zum Beispiel Distelöl, ist sie zu finden. Die für den Menschen wichtigen Fettsäuren bestehen häufig aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, diese senken den Cholesterinspiegel und sind reichhaltig in Nüssen, vielen Fischsorten, Pflanzenölen und Samen enthalten.
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| Was hat Drogenabhängigleit mit Fettleibigkeit zu tun? |
In Florida, im „Scripps Researche Institute“ fanden die Forscher Paul Kenney und Paul Johnson heraus, dass fettreiches Essen abhägig macht. Diese Abhängigkeit basiere auf dem gleichen Mechanismus, wie er bei Drogenabhängigen zum Beispiel bei Kokainabhängigkeit zu finden sei. Das Experiment zu dieser Feststellung wurde anhand von Laborratten durchgeführt. Dazu wurden diese in drei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe wurde ausschließlich mit gesunder Kost versorgt. Die zweite Gruppe bekam eine Stunde täglich Süßes und kalorienreichen Essen. Die dritte Gruppe durfte sich fast rund um die Uhr von ungesunden Süßzeug ernähren. Schon nach relativ kurzer Zeit war feststellbar, dass sich bei den Ratten, welche sich ungesund ernährten, etwas im Gehirn veränderte. Im Gegensatz zu denen, die mit Gemüse gefüttert wurden, hatte sich die Grenze zum „Glücksgefühl“ erweitert. Das heißt: Die Ratten, welche sich von Süßkost ernährten brauchten nach einer Weile mehr Essen, als vorher, um das Glücksgefühl zu erreichen. Somit nahmen diese ihrer Konsummenge entsprechend zu. Den Bezug zum Mechanismus wie bei Drogenabhängigkeit fanden die Forscher im Gehirn der Tiere. Die D2-Rezeptoren der Tiere, Andockstellen für den Botenstoff Dopamin, waren völlig überlastet. Dopamin wird bei schönen Erfahrungen wie zum Beispiel bei Kokainkonsum und essen ausgelöst. Durch die Überlastung der D2-Rezeptoren, konnte kein Dopamin andocken, womit das Verschieben der „Glücksgrenze“ und das dadurch krankhafte Essverhalten erklärt ist.
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| Fazit, was man beachten sollte und wie ein Kochtopf beim abnhemen helfen kann |
Als erste sollte man sich unserer neu geschaffenen Umgebung bewusst werden. Sprich nicht immer den Aufzug benutzen. Ruhig die Treppen gebrauchen, um sich ein wenig zu bewegen. Auch für alltägliche Besorgungen muss man nicht immer mit Autos, oder mit öffentlichen Verkehsmitteln fahren. Zu Fuß sind die Strecken meistens zu weit, doch befindet sich in fast jedem heutigen Haushalt ein Fahrrad, welches ruhig gebraucht werden darf. Am besten ist es dennoch, in seiner Freizeit, zusätzlich Sport zu treiben, wie Joggen, Schwimmen, Walken usw.. Wie die Studie der zwei Forscher aus Florida zeigt, sollten Süßigkeiten und derlei Speisen nicht alltäglich werden, um nicht in eine schwer lösbare Abhängigkei zu rutschen. Sinnvoll hierbei auch beim Kochen auf gesunde Ernährung zu achten, dafür können zum Beispiel Töpfe, welche kein Fett zum braten benötigen, wie die Kochtöpfe von AMC, verwendet werden.
Vitaminreiches Essen und der Verzehr von Vollkornprodukten helfen die Linie zu halten. Fleisch sollte möglichst durch Fisch ersetzt werden, da in diesem wie oben genannt wichtige und gesunde ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Obst liefert zusätzliche Vitamine, ohne „dickmachende“ Stoffe. Der erste Schritt die Ernährungsumstellung ist zwar sehr schwer, aber nicht unmöglich wie das Experiment des „Scripps Researche Insitute“ zeigt. Also auf in ein neues Leben. |
Geschrieben von Ursula Zawaw ( uscheline1985 [at] freenet.de )
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