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Übersetzer und Dolmetscher im Wandel der Zeiten
Übersetzer und Dolmetscher im Wandel der Zeit

Schulen für Dolmetscher gibt es schon seit dem 18. Jahrhundert in Europa. Deren Gründung liegen vor allem wirtschaftliche Überlegungen zu Grunde. Dolmetscher war dabei – und zwar noch bis einschließlich ins Jahr 1945 – im Deutschen der Oberbegriff für Dolmetscher (also für Personen, die mündlich einen Text direkt vor Ort ihrem Auftraggeber von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache übersetzten) und für Übersetzer (die einen in schriftlicher Form vorliegenden Text ebenfalls wieder in schriftlicher Form von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache übersetzten).

Notwendigkeit von Dolmetschern

Ihr TeDie Notwendigkeit von Dolmetschern ergab sich im Zuge des Kolonialismus, den die europäischen Länder, bzw. die jeweiligen Königshäuser, bzw. späteren gewählten, oder eingesetzten Regierungen, rege betrieben. Auch die Deutschen mischten im Bezug auf den Kolonialismus mit, wenn auch nicht so kräftig, wie die Engländer beispielsweise.
Vor diesem Hintergrund wurde an der Berliner Universität im Jahr 1887 das Seminar für Orientalische Sprachen eingerichtet, das ausschließlich zunächst der Ausbildung von Dragomanen diente. 1897 kamen aber auch Sprachmittler in den Genuss einer derartigen Ausbildung für Arabisch, sowie für die chinesischen Sprachen, oder aber Griechisch, aber auch Japanisch, Farsi, oder Russisch, letztlich auch Spanisch und Kiswahili, sowie Türkisch.
Ab 1926 kamen Englisch, Französisch und Rumänisch, sowie Portugiesisch und Polnisch und letztlich auch Italienisch hinzu

Dolmetscher bzw. Übersetzer

Dolmetscher, bzw. Übersetzer gibt es dabei schon sehr lange. Es ist dabei so, dass die ersten Dolmetscher bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. aktiv waren, und zwar in Ägypten. Heute wie damals waren Dolmetscher dafür zuständig sich um die Gäste aus einem fremden Land (heute nennt man diese Touristen oder Gäste, früher waren es Pilger) zu kümmern.


Geschrieben von Norbert Mehl ( nm [at] finetext.de )

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