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In der Regel ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die erste Wahl. Diese ist allerdings nicht für jeden Versicherten möglich.
Die Regierung hat sich aus der Versicherung von Invalidität und Berufsunfähigkeit entlastet. Ohne eine Unfallversicherung bleibt meistens nur die normale Berufsunfähigkeitsrente, die zum Leben nicht ausreicht. Deshalb ist es extrem wichtig, die Kosten infolge eines Unfalles abzufangen. Grundsätzlich geschieht dies vorzugsweise mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, da der größte Teil der Invaliditäten nicht unfallsbedingt, sondern verursacht durch Krankheit entstehen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kommt für jede Invalidität auf, unabhängig von der Ursache.
Wer nebenbei bemerkt nur die seinen Ehepartner und die Kinder absichern möchte, bedarf einer Risiko-Lebensversicherung. Berufsunfähigkeitsversicherungen können in zahlreichen Fällen (zum Beispiel bei chronischen Krankheiten) nicht abgeschlossen werden. Dann allerdings ist die Unfallversicherung die beste Wahl und sollte trotz ihrer Nachteile abgeschlossen werden. Allerdings sollten Sie dabei vergleichen, denn nicht alle Policen sind lohnend. Eine Unfallversicherung muss die finanziellen Folgeschäden eines Unfalles absichern, selbst den Sterbefall. Viel zu überteuert und daher nicht ratsam sind Verträge mit Prämienrückzahlung. Diese scheinen zwar zunächst vielversprechend, die Zinsen sind tatsächlich sehr schlecht, so dass sich die teurere Gebühr normalerweise nicht rechnet.
Nehmen Sie die Versicherungssumme nicht unrealistisch niedrig, aber auch nicht maximal. Denn die Kosten für die Unfallversicherung steigen mit einer höheren Versicherungssumme an. Über den Daumen gepeilt müssen Sie für eine Unfallversicherung ungefähr 100 Euro im Jahr einkalkulieren, eine Investition, die sich bei Arbeitsunfähigkeit bezahlt macht.
Machen Sie im Aufnahmeantrag der Versicherung ausschließlich ehrliche Angaben und geben Sie Hobbies, die zu Zuschlägen führen, besser an. Andernfalls kann es sein, dass die Versicherung im Ernstfall nicht bezahlt. In unserer heutigen Welt sind die Unternehmen mittlerweile durchaus fähig, sich über ihre Versicherten zu informieren.
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Geschrieben von Eva Otter ( stoffbrot [at] gmail.com )
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