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Durch Vakuumierung bleiben Lebensmittel länger haltbar
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Gesundheit durch technischen Fortschritt Ein völliges Vakuum ist ein Raum, in dem sich keine Luft befindet. Am bekanntesten ist das Phänomen aus der Weltraumforschung. Wo keine Luft ist, kann kein Stoffwechsel stattfinden und Bakterien oder Sporen haben keine Chance, sich zu vermehren. Das macht man sich beim Haltbarmachen von Lebensmitteln zunutzte. Denn wenn diese der Luft und erhöhten Temperaturen ausgesetzt sind, leidet sehr schnell die gesamte Qualität darunter. Davon betroffen sind alle Lebensmittel, ob Gemüse, Obst, Backwaren oder Wurst. Die Produkte verlieren in kürzester Zeit Aroma, Aussehen und selbst der Geruch wird unangenehm. Doch dieser Prozess der Verderblichkeit und Austrocknung kann durch Vakuumierung aufgehalten werden. Der Handel bietet zahlreiche vakuumverpackte Lebensmittel an, diese werden industriell unter hohen hygienischen Anforderungen hergestellt. Inzwischen hat sich der noch relativ junge Industriezweig zu einer der bedeutendsten Verpackungsarten entwickelt. Das Vakuumieren hat noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber herkömmlichen Konservierungsmethoden. Denn beim Erhitzen kann sich Nährstoffgehalt oder Geschmack verändern und das Vitamin C geht verloren. Für einen besseren Genuss Es gibt viele Vorzüge der Vakuumverpackung gegenüber einer einfachen Aufbewahrung im Kühlschrank. So bleiben die Nährstoffe und Vitamine im Lebensmittel länger erhalten. Die Nahrung ist bekömmlicher und gesundheitlich unbedenklicher. Erzeugnisse mit unverwechselbarem Aroma, wie Bohnenkaffee, sind geschützt lange haltbar. Es gibt auch Ausnahmen, die nicht so für die Vakuumkonservierung geeignet sind. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die zur Gärung neigen, wie Avocado. Auch sollten die Produkte vor dem Einfüllen in die Vakuumbeutel nicht mehr heiß sein. Doch abgekühlt können sie bedenkenlos in die Gefriertruhe gelegt werden. Für die Hausfrau ergeben sich viele Vorteile. Sie kann größere Mengen vorkochen und portionsweise in Frischhaltetüten einschweißen. Das spart Zeit und ist im Berufsalltag unbezahlbar. Denn frische und naturreine Nahrung fördert das Wohlbefinden und ist für die Gesundheit der ganzen Familie unverzichtbar. Frische auf Knopfdruck Für Privathaushalte gibt es Vakuum-Systeme in verschiedenen Ausführungen, Marken und natürlich für jeden Geldbeutel. Die Folienschweißgeräte werden im attraktiven Design und aus hochwertigen Materialien hergestellt. Sie müssen sich gut säubern lassen. Der Nutzen bei der Lebensmittelhygiene ist unumstritten und rechtfertigt diese finanzielle Ausgabe. Zum einem gibt es Vakuumiergeräte; die Handhabung ist einfach. Das Lebensmittel wird in Folietüten gepackt, das Gerät entzieht der Tüte die Luft und schweißt sie gleichzeitig zu. Als zusätzlicher Effekt verkleinert sich damit auch der Umfang des Lebensmittels, so dass es im Kühlschrank platzsparend gelagert werden kann. Einfache Plastetüten erfüllen nicht die hohen Ansprüche und deshalb empfehlen sich zur Benutzung ausschließlich speziell angebotene Vakuumierbeutel. Aus hygienischen Gründen sollte man gebrauchte Beutel entsorgen und nicht ein zweites Mal verwenden. Alternativ dazu ist es aber auch möglich, das Lebensmittel zuerst in einen einfachen Plastebeutel und danach in spezielle Vakuumierbeutel zu schieben, die hohe Reißfestigkeit garantieren. Zum anderen bieten die Fachgeschäfte verschiedene Frischhaltedosen oder -boxen an, denen per Knopfdruck die Luft entzogen wird. Dieses Verfahren dauert einige Sekunden und ist an einem Brummton erkennbar. Anschließend zeigt eine rote Kontrollleuchte an, dass der Vorgang abgeschlossen ist und der Deckel lässt sich nicht mehr öffnen. Es wäre allerdings übertrieben, diese Prozedur als vollkommene Vakuumierung zu bezeichnen. Durch einen wiederholten Knopfdruck lässt sich der Behälter wieder öffnen. Ein ständiger Anschluss an das Stromnetz ist erforderlich. Dosen mit Handpumpe sind nicht so empfehlenswert, da sich das Vakuum schwer lösen lässt. Frischhalteboxen kommen besonders bei der Aufbewahrung von Brot zum Einsatz, sie sind aus Kunststoff und meist gestattet ein durchsichtiger Deckel Einblicke ins Innere. Geschrieben von Ursula Zawaw ( uscheline1985 [at] freenet.de ) |
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