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Worauf muss man beim Vergleich von Stromtarifen achten?

Weshalb überhaupt vergleichen?

Seitdem der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) in einer bundesweiten Kampagne eine Million Haushalte zum Wechsel des Stromanbieters bewegen will, ist für viele Privathaushalte dieses Thema aktuell. Aber worauf soll man achten und wie lässt sich der jeweils günstigste Stromtarif finden?

Worin unterscheiden sich die Stormtarife

Neben der lokalen Verfügbarkeit ist dabei natürlich der Stromtarif von Bedeutung. Neben dem Arbeitspreis in Cent pro kWh und einem (meist monatlichen) Grundpreis unterscheiden sich die Tarife durch das Einräumen einer Preisgarantie für eine bestimmte Anzahl von Monaten, Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen der Tarife und Verträge, das Gewähren von Rabatten in Abhängigkeit vom Zahlungsmodus oder -rhythmus (z. B. bei Zustimmung zum Lastschriftverfahren oder bei viertel-, halb- bis hin zu ganzjährlicher statt monatlicher Vorauszahlung) oder auch die Gewährung eines einmaligen Bonus bei Vertragsabschluss (meist zwischen 25,00 und 60,00 EUR). Beachtet werden sollte auch, ob eine Wechselgebühr anfällt.
Wichtig ist ebenso, das Augenmerk auf Abnahmeverpflichtungen zu richten, die manche Stromanbieter in einem Abnahme-Paket verlangen. Dabei werden Minderabnahmemengen nicht erstattet, Mehrverbrauch jedoch in der Endabrechnung mit einem dann höheren Arbeitspreis aufgerechnet. Hier ist nun abzuwägen, ob das Zahlen für einen eventuellen Minderverbrauch für möglicherweise sehr günstigen Konditionen in Kauf genommen werden kann, denn nur selten kann man durch kaum schwankende Verbrauchsmengen die Abnahmemenge so gut wie verlustfrei vorherberechnen. Oft bei der Auswahl vernachlässigt sollte jedoch auch die Erreichbarkeit und Qualität des Kundenservice eines Stromanbieters in die Entscheidungskriterien mit einbezogen werden.

Die Zusammensetzung des gelieferten Stroms

Die Stromanbieter weisen erhebliche Unterschiede bei der Zusammensetzung des gelieferten Stromes auf. Dies spielt für viele Kunden mittlerweile eine nicht unwesentliche Rolle, da sich das Umweltbewusstsein stärker in der Wahl des Stromanbieters reflektiert.
Meist bieten die Stromanbieter einen unterschiedlich gewichteten Mix aus nuklearer, fossiler und regenerativer Energie an, jedoch gibt es auch Stromanbieter, die Strom z. B. aus 100 % Wasserkraft erzeugt anbieten.


Geschrieben von Christian Müller ( himself [at] seofreak.de )

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