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Vorzeitige Ejakulation - Informationen und Behandlungen

Vorzeitige Ejakulation ist eine weit verbreitete sexuelle Funktionsstörung, die viele Männer betrifft. Die meisten wissen jedoch nicht, ob sie betroffen sind oder wie sie diese behandeln können. Erst seit kurzem gibt es neben einigen Praktiken auch eine medikamentöse Behandlung mit Priligy, einem Medikament, das einen vorzeitigen Samenerguss stoppen kann.

Im Folgenden, finden Sie Informationen zur vorzeitigen Ejakulation sowie verschiedene Behandlungsmethoden ohne Medikamente und mit Medikamenten wie Priligy.


Was ist vorzeitige Ejakulation?

Vorzeitige Ejakulation bezeichnet die Unfähigkeit des Mannes, den Zeitpunkt des Samenergusses selbst zu regeln. Es ist die häufigste sexuelle Dysfunktion und betrifft viele Männer aller Altersgruppen. Wenn der Mann schon nach kurzer Zeit einen Orgasmus hat, spricht man von vorzeitiger Ejakulation.

Bevor Sie sich jedoch angesprochen fühlen, sollten Sie wissen dass eine vorzeitige Ejakulation auch ganz natürlich sein kann. Hier eine kurze Auflistung:

• Männer, bei den allerersten sexuellen Erfahrungen, müssen die Kontrolle erst erlernen
• Männer, die eine neue Beziehung anfangen
• Männer, die lange kein Geschlechtsverkehr hatten

Was bedeutet „vorzeitig“?


Das Wort „vorzeitig“ ist für die meisten Männer sehr ungenau. Es stellt sich automatisch die Frage nach der tatsächlichen Dauer. Ist es 1 Minute, 2 Minuten, 3 Minuten oder schon kurz nach dem Beginn des Geschlechtsverkehrs. Während es einige Männer als frühzeitig empfinden, ist es für andere Männer normal und für manch einen ist es sogar die absolute Leistungsgrenze. Mediziner haben Ejakulatio Praecox wie folgt charakterisiert:

• Wenn der Samenerguss, immer vor oder innerhalb von ca. 1 - 2 Minuten nach Einführung des Glieds in die Scheide erfolgt,
• Wenn der Mann nicht im Stande ist, eine Verzögerung der Ejakulation bei jeder oder fast jeder vaginalen Penetration herbeizuführen,
• Wenn Depressionen entstehen

Von der „vorzeitigen“ zur „kontrollierten“ Ejakulation“

Die „Squeeze-Methode“ und die „Stopp-Start-Methode“


Viele Übungen wurden entwickelt, um eine vorzeitige Ejakulation zu verhindern, darunter die „Squeeze-Methode“ und die „Stopp-Start-Methode“. Bei der „Squeeze-Methode“ wird das Glied des Mannes erst durch die Partnerin oder den Partner erregt und kurz vor dem Orgasmus mit den Fingern gequetscht (ca. 20 Sekunden). Diese Methode wird wiederholt praktiziert und erfordert Zeit, bis der Mann die Kontrolle erlernt. Die „Stopp-Start-Methode“ ist im Gegensatz zur „Squeeze-Methode“, aufgrund ihrer Technik, beliebter, da sie dem wirklichen Geschlechtsverkehr ähnlicher ist. Der Mann masturbiert zuerst alleine und stoppt die Aktivität kurz vor der Ejakulation. Dies sollte ca. 15 Minuten wiederholt werden. Sobald der Mann ein Gefühl dafür entwickelt hat, kann das Stoppen und Starten in den Geschlechtsverkehr mit eingebaut werden. Wenn diese beiden Techniken ebenfalls keinen Erfolg aufweisen, ist eine medikamentöse Behandlung mit Priligy möglich.

Priligy

Priligy ist bislang das einzige Medikament gegen vorzeitige Ejakulation. Der Wirkstoff Dapoxetin bewirkt eine längere Verweildauer von Serotonin, welches auch als „Glückshormon“ bekannt ist und unter anderem auch den Sexualtrieb eines Mannes regelt. Dadurch wird der Ejakulationsreflex verzögert. Bei klinischen Studien mit 6000 Teilnehmern, wurde nach der Einnahme von Priligy eine 3 bis 4-fache Verlängerung der Dauer bis zum Samenerguss festgestellt.

Priligy ist rezeptpflichtig und muss erst vom Arzt verschrieben werden.
Viele Männer trauen sich jedoch nicht, aufgrund von Schamgefühl, zu diesem zu gehen, da sie es als Schwäche ansehen ihre Unfähigkeit preiszugeben.

Online Apotheken

In verschiedenen Online Apotheken, die im Internet verfügbar sind, können Männer, Medikamente wie Priligy auch ganz einfach und diskret von Zuhause aus bestellen. Bei seriösen Apotheken wird meistens eine Ferndiagnose mit einem Arzt, in Form eines kurzen Fragebogens durchgeführt. Diese soll sicherstellen, dass Sie keine negativen Schäden durch das erworbene Medikament erleiden. Seien Sie jedoch vorsichtig. Genauso vielfältig wie das Internet sind auch die gefälschten Arzneimittel (Generika), die oft unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen.


Geschrieben von Klaus Verde ( klaus.verde [at] gmail.com )

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