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Waren die Jomswikinger nur Mythos oder gab es sie wirklich?
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Die Jomswikinger vor 1000 Jahren im slawischen Pommern. Eines der ungelösten Rätsel des frühmittelalterlichen Nordeuropas, insbesondere der Wikingerzeit und des slawischen Pommerns, ist bis heute zweifelsohne die Problematik der Jomswikinger, ihrer Jomsburg und des Gaues Jom in Pommern. Im neuen Buch des Greifswalder Diplomhistorikers Lutz Mohr, geht es erneut um die sagenumwobenen Jomswikinger, die an unseren Küsten ihr zu Hause hatten. Wir begegnen den Jomswikingern immer wieder in der Literatur. Schon in seinem ersten Buch „Die Saga der Jomswikinger“, das im Verlag Edition Pommern erschienen ist, hat der Autor es verstanden, die Geschichte der Jomswikinger glaubhaft zu dokumentieren. Dort beschäftigte er sich ausschließlich mit der Jomsvikingasaga isländischer Herkunft. In diesem, seinem neuen Buch, beleuchtet der Autor weitere nordische Sagas, um die Wissenslücken über die Gemeinschaft der Jomswikinger zu füllen. Neben den Sagas, in denen die Jomswikinger und ihre Jarle vorkommen, hat der Autor es wieder einmal verstanden, durch seine Erläuterungen ihr Leben und ihre Taten aufzuzeigen. Die historischen Kommentare untermauern den derzeitigen geschichtlichen Erkenntnisstand. Den Spekulationen über die Jomswikinger hat er durch seriöse Quellen und Erkenntnisse ein Ende gesetzt. Er gibt uns sehr kompetente Erläuterungen zu diesem Mythos. Durch das erste Buch und sein neuestes Werk „Die Jomswikinger – Mythos oder Wahrheit“ gewährt uns der Historiker nun einen umfassenden Einblick über die Jomswikinger. Er hat die Quellen, so die Jomsvikingasaga, Knytlingasaga, Eyrbyggjasaga, Heimskringla, Kristnisaga, Färingersaga und Hallfreds Saga bearbeitet und neu herausgebracht. Der Autor Lutz Mohr versteht es bestens, mithilfe der erzählenden Kunst, dem Leser diese Problematik nahe zu bringen. Die Jomsburg war eine in weiten Teilen Europas berühmte und starke Festung der Wikinger an der pommerschen Ostseeküste. Wahrscheinlich lag sie am Oderhaff, an der Südküste des Greifswalder Boddens oder auf den Inseln Usedom und Wollin. In einer anderen Rezension über das Buch von Lutz Mohr habe ich folgenden Satz gelesen: „Wären die Geschichtsbücher in der Schule so geschrieben gewesen, vielleicht wäre ich jetzt Historikerin.“ Ich glaube, wer die beiden Titel des Autors gelesen hat, wird nun ein umfangreiches Bild über die Geschichte der Jomswikinger erhalten haben. Leseproben zu den Büchern des Verlages finden Sie unter der Verlagshomepage. Geschrieben von Michael Handwerg ( michasbuchhandlung [at] web.de ) |
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