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Natürlich war das Thema Gesundheit bereits immer Bestandteil einer jeden Kultur, doch die Moderne hat ganze Philosophien, Unsicherheiten und Streitigkeiten über Lebensmittel hervorgebracht – zumindest so, wie noch nie zuvor in der menschlichen Geschichte. Die Supermärkte sind voll bepackt mit Lebensmitteln, das Bio-Siegel ist allgemein anerkannt und Tiefkühlkost erfreut sich größter Beliebtheit.
Bei manchen herrscht Unsicherheit, anderen ist es schlichtweg egal, andere gehen mit einem Ideal ans essen. Die einen schwören auf Frische, andere sehen auch finanzielle Aspekte, wieder andere sprechen von Ästhetik. Wie immer gibt es soviele Meinungen wie Menschen und es ist schwer einen Konsens zu finden. Lässt sich grundsätzlich überhaupt sagen, welches Essen gut ist? Ob frische Ware wirklich besser als Tiefkühlkost ist?
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Was Tiefkühlkost nicht ist
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Grundsätzlich lässt sich auch feststellen, dass einfach sehr viele Unstimmigkeiten und Missverständnisse bestehen. Das betrifft sowohl Bio Kost, als auch Tiefkühlkost. Beides übrigens Merkmale, die einander nicht ausschließen müssen. Bio sagt per se nichts darüber aus, wie etwas schmeckt, noch dazu, ob es gesund ist. Genauso wenig muss sich zwangsläufig ein Produkt aus der Gefriertruhe maßgeblich von einem Bio Produkt unterscheiden.
Oftmals werden Eigenschaften Produkten zugewiesen, die so nicht stimmen müssen. Es gibt zahlreiche Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und unnötigen Zucker – oftmals sind diese aber nicht in Tiefkühlware enthalten. Wer sich Gemüse aus der Gefriertruhe kauft, bekommt meist wirklich genau das, was drauf steht: Gemüse, das tiefgefroren wurde. Geschmacksverstärker findet man viel häufiger in anderen Produkten – von der Wurst über Chips und Knabberein bis hin zu fertigen Saucen. Daher hat Tiefkühlware zumindest zum Teil einen ungefertigten schlechten Ruf. Der tatsächliche Unterschied zur frischen Ware besteht vor allem dazu, dass Ware aus der Gefriertruhe weniger Vitamine beinhaltet, da diese bei frischen Produkten einfach besser halten. Der Teig einer frischen Pizza wird nicht ärmer an Ballaststoffen, nur weil sie frisch gemacht wurde. Hierbei geht es nicht nur um schlechte Inhaltsstoffe, sondern auch um die Menge.
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Geschmacksverstärker
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Das Bio-Siegel gibt Auskunft über die Haltung und Herkunft der Inhaltsstoffe, außerdem werden hier keine Geschmacksverstärker verwendet. Letztere sind in vielen Fertigprodukten enthalten und bergen eine Gefahr. Geschmacksverstärker gaukeln schlicht gesagt, einen bestimmten Geschmack vor. Diesem folgt aber nicht das natürliche Sättigungsgefühl, dass durch eine natürliche Würze erreicht werden würde, weshalb man zum Beispiel mehr Essen zu sich nimmt, was letztendlich zur Fettleibigkeit führt. Ursache und Wirkung sind nicht immer leicht ersichtlich bei Lebensmitteln und genau aus diesem Grund kann man mit frischen und nicht zugesetzten Lebensmitteln zumindest weniger falsch machen.
Dennoch gilt auch hier, dass es auch um Menge und Art der Lebensmittel geht. |
Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )
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