Startseite arrow Computer arrow Was tun, wenn die Festplatte kaputt ist



Was tun, wenn die Festplatte kaputt ist
Die Vorstellung, wichtige Daten auf dem Computer zu verlieren ist besonders für Unternehmen aber auch für Privatmenschen ein Gräuel. Ob durch einen Virus zerstört oder durch einen mechanisch Fehler defekt, ist die Festplatte kaputt, wird es mit der Datenwiederherstellung schwierig. Je nachdem, mit welchem Problem man es zu tun hat, hilft oft nur der Fachmann weiter. Spezialisten in der Datenwiederherstellung können mit spezieller Software Daten retten und wieder herstellen. Ist die Festplatte von einem mechanischen Defekt betroffen wird es noch schwieriger. Auch hier kann mit Hilfe spezieller Software versucht werden, die Daten zu retten. Die Erfolgsaussichten sind bei einem mechanischen Defekt allerdings wesentlich geringer. Man kann sich natürlich auch selbst in der Datenwiederherstellung versuchen. Sollte die Festplatte von einem Virus befallen sein, kann dies auch durchaus gelingen. So kann man über das Betriebssystem eine Systemwiederherstellung starten und so hoffen, dass sich das Problem lösen lässt. Auch gibt es kostenlose und kostenpflichtige Software für die Datenwiederherstellung im Internet. Diese kann man sich bequem im Internet bestellen oder herunter laden. Jedoch ist das Risiko hierbei sehr hoch, da man ja im Vorfeld nicht weiß, welche Ursache dem Problem zugrunde liegt. Firmen wissen um die Probleme eines Datenverlustes meist bescheid, und machen aus diesem Grund täglich ein Backup. Diese Datensicherung wird dann auf einem externen Medium gespeichert, sodass die Daten wirklich gesichert sind. Natürlich kann es auch bei Unternehmen passieren, dass kurz vor der Sicherung das System abschmiert und die Daten eines Arbeitstages verloren sind. Dennoch sind dann noch die Daten des Vortages vorhanden und der Schaden hält sich so in Grenzen. Ein Backup zu machen lohnt sich aber auch für Privatanwender. Es kostet lediglich ein bisschen Zeit und kann im Notfall sehr hilfreich sein. Ist das Kind in den Brunnen gefallen und man hat keine Datensicherung gemacht, lohnt es sich in den meisten Fällen, einen Spezialisten zu engagieren. Diese kosten zwar etwas mehr als die Software aus dem Internet, können aber in der Regel fast immer helfen. Und je nachdem, wie wichtig die verloren gegangenen Daten waren, kann man das Honorar eines solchen Spezialisten getrost verschmerzen.

Geschrieben von Michaela Wang ( michaelawang [at] yahoo.com )

Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr Gut 


PDF Drucken E-Mail

 
 
< zurück weiter >