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Haben sie schon einmal auf einer HNO Station im Krankenhaus gelegen? Nein? Sollten sie sich noch unschlüssig sein, ob sie der gesetzlichen Krankenversicherung treu bleiben wollen, oder lieber zu einer privaten Krankenversicherung wechseln wollen, ist genau das der Ort, den sie besuchen sollten, um ihre Entscheidung zu fällen.
Nein, natürlich nicht in der Besuchszeit, da ist diese Station fast wie jede andere, sieht man einmal von den (meistens) lustigen weißen Verbänden in den Gesichtern der Leute ab – aber die tragen sowohl gesetzlich Versicherte, als auch Mitglieder einer Private Krankenversicherung, da wird kein Unterschied gemacht. Erst, wenn die Besuchszeit vorbei ist, wird es interessant: Wenn sie nämlich in einem Dreibettzimmer liegen, rechts von ihnen ein kleines Kind, dass noch mindestens 3 Stunden lautstark nach seinen Eltern verlangt, links von ihnen ein Mensch mittleren Alters, der eigentlich ganz nett ist, aber recht Nasal spricht – wie mindestens jeder zweite auf dieser Station. Und an besonders stressigen Tagen aus einem Dreibettzimmer ein Fünfbettzimmer gemacht wird, dann erst ist die Freude groß, frisch operiert nach einer Mandel Operation..
Der Grund, warum der Patient zu ihrer Linken mit ihnen das Zimmer teilt, ist eine Operation, die den Partner dieser Person von dessen nächtlichem Schnarchen befreien soll – ein durchaus legitimer Wunsch, bedenkt man, dass Schlafentzug als anerkannte Foltermethode gilt. Für sie, in dieser Situation, wird die HNO-Station jedoch zu ihrer persönlichen Guantanamo-Bay, da die Schleimhäute nach der Operation anschwellen, und sich das Problem in der ersten Zeit sogar noch verschlimmert, bevor es sich verbessert...
Geschrieben von Celso Cardozo ( info [at] express-internet-marketing.de )
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