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Wenn die Maske fällt

Alessandro Cipriano und Gerhard Wagner gelang es sich die Rechte der weltbekannten Musik der „Sissi-Filme“ zu sichern, diese haben sie auch gleich neu arrangiert und Alesssandro Cipriano hat die Melodie mit einem eigenen Text betextet. Der poetische Text beinhaltet einen inneren Monolog und den Liedtext; eine autobiographische Geschichte, basierend auf dem Leben von Sissi. „Gefangen im goldenen Käfig, weit weg von Zuhause, das Streben nach Glück und Freiheit.“

Nun ist sie da: die von allen lang ersehnte Melodie der Sissi-Filme ist zu neuem Leben erwacht.


Mit dem Lied „Wenn die Maske fällt“ übertrifft der Sänger Alessandro Cipriano wieder einmal alle Erwartungen. Eine Verschmelzung aus harmonischer Musik, tiefgründigem Text und einer tief berührenden Stimme.

Wenn die Maske fällt trifft auch auf das Leben von Alessandro zu, der Jahre lang viele Aufopferungen auf sich nahm, um seinen Traum leben zu können. Schicksalsjahre eines Künstlers!

Autobiographische Teile Alessandro Cipriano

Nach aussen sah man nie, was er wirklich fühlte, er war bekannt immer ein Lachen auf seinem Gesicht zu haben… aber was es bedeutet sich Tag für Tag über 17 Jahre zu motivieren, zu schuften und so zu tun als wäre alles rosarot verstand niemand. Er trug seine eigene Maske. In einem Land aufzuwachsen wo alles andere zählt als Talente zu fördern. Nur wenn man reich und erfolgreich ist, ist man Jemand. Die Frage die man als Künstler immer hört:“ und von was lebst du?“ können sich auf Jahre sehr negativ auswirken. Man wird nicht ernst genommen. Man fragt ja auch keinen Verkäufer oder Bank-Angestellten ob er von seinem Beruf leben kann.

Ein Land das sich nach aussen immer perfekt, reich und schön verkauft, aber wenn man hinter die Fassade schaut, bröckelt es heftig. Ein goldener Käfig in dem man lebt und es schwer ist, alleine einen Weg daraus zu finden. Ein Leben im goldenen Käfig… so auch Sissi. Ein Mädchen, das ungezwungen aufwuchs und die Natur über alles liebte und ihre Heimat für kein Geld hergegeben hätte. (Fern der Heimat Wonne Glück, mein Stern des Lebens kehrt nie zurück). Vom Heimweh geplagt und nach der Freiheit dürstend. Alessandro wuchs auch sehr bescheiden und wohl gehegt auf. Eine Kindheit voller Liebe die ihm heute zugutekommt. Aber wäre da nicht die Sehnsucht des Singens gewesen, die ihn seit dem 5. Lebensjahr begleitete.

Durch sein Gesangstudium in Wien merkte er, dass viele verborgene Talente in ihm zum Leben erwachten. In Wien lernte er die Schönheit der Kunst, Geschichte und Musik kennen. 10 Jahre lebte und studierte er in Wien und heute gehört diese Stadt zu seiner zweiten Heimat. Seine Lehrerin Kammersängerin Ruthilde Boesch bewunderte seinen Ehrgeiz und Fleiss. Frau Kammersängerin war ein sehr wichtiger Mensch in seinem Leben. Am 20. Jänner 2012 verstarb Frau Boesch im Alter von 94 Jahren in Wien. Sie war als Gesangspädagogin und für ihre Belcanto Technik weltbekannt. Edita Gruberova studierte auch bei ihr.

Wenn Alessandro über seine Zeit in Wien spricht, leuchten seine Augen immer, denn dort lebte er seinen Traum, doch hinter der Maske spielte sich oft ein anderes Spiel ab. Jedes Mal, wenn er seine geliebte Stadt verlassen musste und wieder dorthin zurück ging wo alles, was er machte, nichts zählte, fühlte er sich schlecht und traurig…Seinen Visionen lebten in Wien und kaum in seinem Heimatland zurück, waren sie begraben, denn dort galt das alles nichts. Es war seltsam, aber es ist heute noch so. Kaum überquert Alessandro die Grenze zu einem anderen Land, da sprudeln die Ideen wieder, es ist als würde man einen Wasserhahn an und abdrehen. In all den Jahren arbeitete er stets nebenbei und das viel, es war nun mal so. Es hat alles im Leben einen Sinn. Erst seit Juli 2010 konzentriert er sich durch Hilfe anderer voll auf seine Musik. Erst wenn man 200% Zeit für seinen eigentlichen Beruf hat, sieht man… was man all die Jahre verpasst hat und wie sich Talente, die in einem schlummern sich weiter entwickeln oder neue dazu kommen. 17 Jahre Doppelbelastung, man darf nicht zurück schauen. Mit dem Wissen von heute wurde ihm klar, in welchem goldenen Käfig er lebte. Wien ist sein Leben und die Dankbarkeit was er in der Zeit erlebte und erlernte ist unendlich, eine Verbundenheit für die Ewigkeit. Das Schicksal begleitet einem durch das ganze Leben und Alessandro ist sehr glücklich mit „Wenn die Maske Fällt“ ….Wien zu danken und seiner geliebten Stadt wieder nahe zu sein.

„Wenn die Maske fällt“ ist auf iTunes und amazon erhältlich. CD folgt in Kurze.

www.wenndiemaskefaellt.com

Redaktionelle Teile zum Teil der o.g. Webseite entnommen.



Geschrieben von Gerhard Wagner ( wagner.g [at] swissonline.ch )

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