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Wenn die Tage kürzer werden
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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen langsam in den Keller gehen, machen die meisten Gartenbesitzer ihre Wohlfühloase winterfest. Um im kommenden Frühjahr in neuer Pracht wachsen zu können, müssen manche Knollen erst einmal aus dem Boden, Sträucher und Bäume zurückgeschnitten, und empfindliche Kübelpflanzen in das Winterquartier geräumt werden. Auf die Nutzung des Gartens im Winter muss jedoch kein Gartenliebhaber deshalb völlig verzichten. Wer gerne eigenes Gemüse anbaut, sollte es ruhig einmal mit Wintersorten versuchen. So hat der Hobbygärtner auch während der kalten Jahreszeit im Beet zu tun und die Hausfrau freut sich bestimmt über die frischen Küchen-Zutaten. Kostspieliger und deshalb finanziell nicht unbedingt lohnenswert, wäre auch ein beheizbares, beleuchtetes Gewächshaus. Für Gartenfreaks vielleicht ein Muss, sollten die anfallenden Energiekosten jedoch unbedingt von vornherein gut bedacht sein. Für Blumenliebhaber gibt es auch Gewächse, die tiefe Temperaturen, Schnee und Eis problemlos überstehen. Beispiele hierfür sind die Christrose oder die Zaubernuss. Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal über die Anschaffung eines Gartenkamins oder festen Grills nachgedacht. Wer über den geeigneten Standort und genügend Platz verfügt, sollte sich den Luxus unbedingt gönnen. Bei Glühwein und romantischer Beleuchtung durch eine hübsche Gartenleuchte, Lampions, Fackeln oder Kerzen, lässt sich so mancher gesellige Abend hier verbringen. Moderne, aber geschmackvoll aussehende Kaminöfen sorgen für wohlige Wärme und auf dem Grill können winterliche Leckereien brutzeln. Für Tierliebhaber gehört in den winterlichen Garten unbedingt ein Vogelhäuschen. Vielleicht ist sogar das Beobachten der gefiederten Freunde möglich? Bei der Anschaffung ist auf Wetterfestigkeit und Pflegeleichtigkeit zu achten. Ganz egal, ob das Futterhaus aufgestellt oder angehängt wird, es sollte leicht zugänglich sein, um gröbsten Schmutz einfach entfernen zu können. Der Hobbybastler baut sein Häuschen vielleicht nach eigenen Ideen selbst, aber auch der Handel bietet eine riesige Auswahl. Wer diese massiven Konstruktionen nicht mag, kann alternativ Meisenknödel oder Futterstangen in Bäume oder Sträucher hängen. Auch diese werden bei Frost und Schnee von den Vögeln gern besucht und es bietet sich die Möglichkeit der Beobachtung. Eines sollte vielleicht zum Schluss noch bedacht werden: Der Winter die beste Jahreszeit, um Pläne für das kommende Gartenjahr zu schmieden, Kataloge zu wälzen, sich in Internetforen auszutauschen und auf den Frühling zu freuen. Geschrieben von Mine Kaya ( mine.kaya [at] gmx.de ) |
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