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Wer Trier besucht, sollte sich etwas Zeit nehmen

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Wer Trier besucht, sollte sich zum einen etwas Zeit nehmen, um die vielen Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können. Zum anderen ist es ratsam, sich schon vorab über die Sehenswürdigkeiten zu informieren. So hat man mehr Verständnis für die Bedeutung der verschiedenen Gebäude und weiß, wozu sie genutzt wurden. Die Römer hinterließen in Trier reichhaltiges Zeugnis über die Geschichte - Geschichte zum Anfassen eben.

Zum Beispiel: Die Kaiserthermen in Trier

Die Kaiserthermen in Trier wurden als Bäderanlage gebaut. Neben den Barbarathermen im Süden der Stadt sowie den Viehmarktthermen, die Mitte der achtziger Jahre entdeckt wurden, sind dies die am besten erhaltenen Anlagen dieser Art. Fertiggestellt wurden sie jedoch nie, wie man noch heute an der unvollendeten Bausubstanz erkennen kann. Die Kaiserthermen in Trier dienten jedoch nicht nur als Bäderanlagen, sondern wurden teilweise als Regierungsgebäude genutzt. So fanden hier Bekanntmachungen, Gerichtsverhandlungen oder auch Hinrichtungen statt. Heute dienen die Kaiserthermen als Schauplatz für manche Events. Aufgrund der historischen Kulisse ergibt sich dabei ein ganz besonderes Flair, das durch moderne Lichtanlagen und Beleuchtungstechnik noch verstärkt wird. Die Kaiserthermen lassen sich zudem von innen besichtigen, so lassen sich die Katakomben in den Kaiserthermen ergründen und einiges kann über die Bauweise der Römer gelernt werden. Geschichte zum Anfassen eben, die mit langweiligen Museenbesuchen so nicht vergleichbar ist.

Ein Museum in Trier ist kein langweiliger Ort

Wobei in Trier natürlich auch ein Museum besucht werden kann. Genauer gesagt stehen dem Besucher gleich 3 Museen offen: Das Rheinland-pfälzische Landesmuseum in der Ostallee, das Städtische Museum gleich neben der Porta Nigra sowie das Karl-Marx-Haus, welches nach aufwendigen Renovierungsarbeiten ebenfalls für Besucher offensteht. Das Karl-Marx-Haus ist wie der Name schon sagt das Geburtshaus von Karl Marx und erzählt viel über die damalige Geschichte der Stadt und natürlich auch über die Person Karl Marx. Die Sehenswürdigkeiten Trier sind, wie der aufmerksame Leser gemerkt haben wird, kaum an einem Tag zu ergründen. Wer also einen Kurzurlaub in Trier plant, sollte sich schon etwas Zeit nehmen, um die Sehenswürdigkeiten nicht zu eilig „abklappern“ zu müssen. Man sollte sich schon etwas Zeit nehmen, denn langweilig wird es ganz sicher nicht.


Geschrieben von Gabriele Peters-Hau ( info [at] mosellaweb.de )

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