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Whisky - Entdeckung und Anekdote

Whisky Entdeckung


Bei der Streitfrage, ob Irland oder Schottland als Mutterland von Whisky angesehen werden kann, ist lediglich belegt, dass im 5. Jahrhundert unter anderem der heute in Irland als Nationalheiliger verehrte St. Patrick die Technik und die Kenntnis über die Herstellung von Arzneien und Parfüm in beide Länder brachte. Wie sollte es sonst den Kelten möglich gewesen sein, erstmals eine Flüssigkeit zu destillieren, welche „aqua vitae“ genannt wurde. 


Whisky - das Lebenswasser in den Klöstern
Wie bei vielen Anlässen, waren es Klöster, die die Verbreitung von Neuheiten vorantrieben. Es sollt bis zum Jahr 1494 dauern, bis das „aqua bitae“ erstmals urkundlich erwähnt wurde. So steht in schottischen Urkunden festgehalten, dass der im Benediktinerkloster Lindore in der Grafschaft Fife wirkende Mönch John Cor n der damaligen schottischen Stadt Dunfermline acht Bollen Malz, nach heutigen Maßstäben, 62 kg gekauft hat, um „Lebenswasser“ zu produzieren. Erstmals wurde eine mit königlicher Erlaubnis ausgestattete Brennerei im Jahre 1608 erwähnt. Es war König James I,. der Sir Thomas Phillips, seines Zeichens dem Bevollmächtigter der Provinz Ulster, gestattete in der Grafschaft Colrane Whiskey zu brennen. In dieser Grafschaft wirkt die Brennerei Old Bushmills, die jedoch erst im Jahre 1784 gegründet wurde. Und erste Siedler in Nordamerika stellten Whisky in Brennereien in Maryland, Pennsylvania und Virginia her.

Die Hisky Rede - eine Anekdote

Auszug aus einer im Jahre 1958 gehaltenen Rede eines Senators im amerikanischen Bundesstaat Mississippi:

Wenn du von Whisky sprichst, dem Gebräu des Satans, die gar giftige Plage, das überaus blutige Monster, das jede Unschuld besudelt, die Vernunft beseitigt und die Heimat zerstört, große Not und Armut bringt, ja vor allem kleinen Kindern das Brot aus dem Mund klaut, ja, wenn das bösartige Getränk gemeint ist, das christlich lebende Frauen und Männer vom Gipfel eines rechtschaffenden Lebens in bodenlose Tiefen der Erniedrigung, Schande, Verzweiflung, Hilf- und Hoffnungslosigkeit stürzt, dann mein Freund, bin ich mit jeder Faser meines Herzens dagegen.

Meinst du jedoch mit Whisky das Öl des Gespräches, den philosophischen Wein und Elixier des Lebens, das Bier, das dann getrunken wird, wenn Freunde zusammen kommen, und wenn es ein Lied in ihre Herzen und das warme Schimmern der Zufriedenheit in ihre Augen bringt, Wenn du von der Stimmung zu Weihnachten sprichst, den überaus anregenden Schluck, der den Schritt eines alternden Gentlemans an einem frostigen Morgen eine Feder zu verleihen scheint, wenn du DAS Getränk meinst, das es Menschen möglich macht, seinen Freudeskreis zu vergrößern und große Tragödien, Kummer und das Leid des Lebens zu vergessen, wenn du wirklich dieses Getränk meinst, das durch den Verkauf unserem Schatzamt jedes Jahr Millionen von Dollar einbringt und sich somit mitfühlend um unsere kleinen verkrüppelten Kinder, um Blinde, Taube, Stumme und unsere bemitleidenswerten Alten und Schwachen kümmert und damit die besten Straßen, Krankenhäuser, Universitäten und Schulen des Landes baut, dann mein lieber Freud, bin ich absolut und eindeutig dafür. So ist meine Position wie immer: ich gehe, wenn es ums Prinzip geht, keine Kompromisse ein.

 
 


Geschrieben von Martin Kunschert ( m.kunschert [at] kunshops.com )

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