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Unwetter und Feuer sind die schlimmsten Feinde für Hab und Gut.

Unwetter und Feuer, das sind die schlimmsten Feinde für Hab und Gut. Ausreichende Vorsorge mit einer Wohngebäudeversicherung ist deshalb für Immobilienbesitzer unverzichtbar.


Die Wohngebäudeversicherung schützt vor allem vor Schäden durch Feuer, Sturm ab Windstärke 8, Hagel, Blitzschlag oder Explosion und Leitungswasser. Versichert ist nicht nur das Gebäude, sondern alle mit ihm fest verbundenen Gegenstände, von der Außenmarkise bis zu den Tapeten oder den Teppichböden. Auch Nebengebäude auf dem gleichen Grundstück können in den Schutz einbezogen werden.

Nicht automatisch mitversichert sind Elementarschäden, die durch Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben oder sintflutartige Regengüsse entstehen. Dabei kann das verrückte Wetter sehr teuer werden. Wollen Hausbesitzer die Elementarschäden mitversichern, verlangt die Versicherung zusätzlich einen Aufschlag, der je Risikolage bis 35 Prozent der Jahresprämie ausmachen kann.

Rund 95 Prozent aller Wohngebäudebesitzer können den zusätzlichen Elementarschutz abschließen. Die restlichen 5 Prozent sind unversicherbar. Sie liegen meist in einer besonderen Risikozone, z.B. direkt an einem Fluß.

Wohnegebäudeversicherungen gibt es von den meisten Anbietern mittlerweile in drei Leistungsvarianten. Doch was die Versicherer in diese Tarife hineinpacken, ist sehr unterschiedlich.
Die Suche nach der optimalen Gebäudepolice endet für die Kunden daher rasch im Bedingungs- und Tarifdschungel - also im Kleingedruckten.

Zwar schütz jede Versicherung gegen die Megagefahren Feuer, Sturm und Leitungswasserschaden. Doch bereits beim Abbruch einer Brandruine und der Entsorgung von Schadstoffen kann es Vertragslücken geben, die horrende Zahlungen aus der eigenen Tasche notwendig machen. Andererseits gibt es unnötigen Schnickschnack, etwa den Ersatz von Sträuchern, den Schutz vor dem Aufprall eines Fahrzeugs oder vor dem Überschallknall eines Düsenjets.

Die Versicherungsunternehmen haben ganz unterschiedliche Faktoren für die Prämienermittlung. Daher sollte man sich mehrerer Angebote einholen. Stellen Sie den genauen Wert Ihrer Immobilie fest. Mit einer höheren Selbstbeteiligung kann die Prämie gesenkt werden. Dann ist der Megaschaden versichert, während kleine Schäden aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

Achten Sie darauf, dass die Wohngebäudepolice als "gleitende Neuwertversicherung" vereinbart wird. Damit erhält der Kunde einen Verzicht auf den Einwand der Unterversicherung und der Versicherer muß bis zur vereinbarten Versicherungssumme entschädigen.



Geschrieben von Kathrin Musch ( kathrin.musch [at] web.de )

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