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Work and Travel im Ausland
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Die alte Route 66 ist mittlerweile ziemlich verwahrlost und vor allem verlassen, seit es den neuen Highway gibt. Geisterstädte gibt es ja so manche in den USA, aber mit der alten Route 66 gibt es jetzt auch eine Geisterstraße mit verlassenen Motels, Diners und Tankstellen außer Betrieb. Nur noch wenige Menschen bewirtschaften die alte Route 66. Work and Travel in den USA die alte Route 66 entlang könnte eine geldlose Erfahrung werden, weshalb es sich eher über die großen Städte New York, Chicago und Los Angeles von Küste zu Küste arbeiten lässt. Das mag zwar dem einen oder anderen vielleicht ein wenig zu unromantisch vorkommen, ist es aber gar nicht. Gefühlte Einsamkeit, falls angestrebt, kann man nach getaner Arbeit auch im Central Park in New York erleben, und Arbeit findet sich in der größten Stadt der USA garantiert. Oder in Chicago, der definitiv drittgrößten Stadt der USA, die am Michigansee liegt. Natur und Ruhe liegen demnach nur eine Bootstour entfernt, eine etwas längere Bootstour möglicherweise. Arbeit in Chicago dürfte ebenfalls kein Problem sein und wer auf Schnee steht, kommt im Winter voll auf seine Kosten, wer nicht, reist besser gleich weiter nach Los Angeles. Die zweitgrößte Stadt der USA hat ebenfalls allerhand verschiedene Arbeit zu bieten und sicherlich den Vorteil, in eine Richtung ganz bestimmt nicht wachsen zu können: Nach Westen in den Pazifik. Ein solcher Strand, wie ihn LA bietet, kann man durchaus als perfekten Ort zum „Chillen“ bezeichnen. Aber auch auf dem Mulholland Drive ist man weit entfernt von großstädtischer Hektik. Wer nun meint, auf diese Weise zu wenig von den USA kennen zu lernen, kann Work and Travel in den USA auch ganz anders auffassen, nämlich so, dass er vielleicht immer nur eine Zeit am Stück arbeitet, um dann für ein paar Wochen nur zu reisen. So lassen sich natürlich auch Nationalparks und andere Sehenswürdigkeiten ohne Zeitdruck erkunden und wenn das Geld zu Neige geht, kommt der nächste Job, und solange man nicht wählerisch ist und der Weg das Ziel bleibt, wird sich auch immer etwas finden. Das Prinzip von Work and Travel ist ja gerade, länger an einem Ort bleiben zu können, indem man seinen Aufenthalt durch eigene Arbeit finanziert, aufgebrauchte Ressourcen also wieder aufgefüllt werden können. Den Eindruck, den man so von einem Land bekommt, ist natürlich ein ganz anderer, als wenn man nur einen zwei- bis dreiwöchigen Urlaub dort verbringt. Gerade ein Land so groß und vielseitig wie die USA ist für diese Art von Bereisung geradezu wie geschaffen. Denn nichts fängt den Geist der Siedler von damals besser ein als das Work and Travel-Prinzip. Auch sie ließen sich hier oder dort nieder, gründeten kleine Gemeinden, bewirtschafteten Land, betrieben Viehzucht und gingen auf die Jagd um sich zu ernähren. Der Weg war das Ziel und wo es einem gefiel, da blieb man. Natürlich sind die USA nicht das einzige begehrte Land, in das immer mehr Backpacker reisen. Jedes Land bietet seine ganz speziellen Reize. Angebote gibt es viele. Hilfreich ist es da, sich umfassend zu informieren und beraten zu lassen. Unter www.workandtravel-infos.de beispielweise findet man viele Infos sowie Organisationen und Kontaktmöglichkeiten, die Work and Travel anbieten und organisieren. Also, wo soll es hingehen? USA, Kanada, Neuseeland….? Geschrieben von Stefanie Meyer ( linkmanager [at] affective.de ) |
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