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Zeitarbeit in Deutschland


Unter Arbeitnehmerüberlassung versteht man das Überlassen eines Arbeitgebers, des Verleihers, von seinem Angestellten, dem Zeitarbeiter, an eine dritte Partei, den Endkunden, der diesen für eine bestimmte Dauer oder zeitlich unverbindlich beschäftigt.

Zeitarbeit Deutschland hat sich im Zuge der vergangenen Jahrzehnte zu einem häufigen Angestellten- und Personalmodell unter den Betrieben entwickelt. Doch auch Zeitarbeiter können von Zeitarbeit profitieren, denn sie lernen die verschiedensten Branchen und Tätigkeitsfelder kennen, haben zudem die Chance, ihre Talente und ihre beruflichen Interessen realistischer zu definieren. Die Bewerbung über die meisten Zeitarbeitsfirmen in der Bundesrepublik erfolgt meist unbürokratisch und schnell: Nach wenigen Wochen finden die beauftragten Personalvermittler meist eine erste Stelle, die zu dem Suchenden passen könnte. Stellenangebote gibt es dank der großen Beliebtheit der Personaldienstleistung in großer Zahl. Ein gewöhnlicher Prozess von der Bewerbung bis zur befristeten Anstellung sieht so aus, dass zuerst ein Zeitarbeitsunternehmen über die Bundesagentur für Arbeit oder dank Eigeninitiative ausgesucht und diesem dann der Lebenslauf zugeschickt wird. Der Verleiher verhandelt zeitgleich mit interessierten Arbeitgebern und generiert durch entsprechendes Verhandlungsgeschick in Hinsicht auf die Entlohnung ihren Gewinn.

Der Arbeitnehmer, der in Leiharbeit tritt, verdient ein Arbeitseinkommen über den Zeitarbeitsvertrieb hinaus und bestimmt somit selbständig, ob er oder sie mit dem angebotenen Monatslohn, der ausgehandelt wurde, einverstanden ist. Der Hauptvorteil für die entleihende Firma liegt darin, dass man, im Gegensatz zu einem Auftraggeber, durch die Leiharbeit eine Weisungsbefugnis gegenüber dem entliehenen Mitarbeiter der Vermittleragentur hat. Diese Art der Anstellung gilt auch als derart populär, da der Arbeitgeber stets bloß an zeitlich festgelegte Arbeitsverträge gebunden ist und somit in wirtschaftlich schlechteren Zeiten ohne große Komplikationen dem Zeitarbeitnehmer kündigen kann.

Das ist auch der Hauptvorteil gegenüber der Teilzeitarbeit, bei Mitarbeiter einer Firma eine minimierte Arbeitszeit haben, beispielsweise in der Elternzeit. Sie sind in Bezug auf die gesetzliche Regelung ihres Arbeitsverhältnisses Vollzeitbeschäftigten gleichgestellt, können infolgedessen nicht so überraschend eine Kündigung ausgehändigt bekommen.



Geschrieben von Karl Krueger ( karl.krueger75 [at] web.de )

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